Roman
Kiepenheuer & Witsch
464 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-462-04742-4

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Makarionissi

oder Die Insel der Seligen

In einem griechischen Bergdorf deutet Yiayia Maria die Zeichen falsch und stürzt gleich mehrere Generationen ihrer Familie ins Unglück. In einer niedersächsischen Kleinstadt entdeckt ihr Enkel die Erotik der deutschen Sprache. Seine Cousine wird von ihren politischen Widersachern als moderne Antigone gefürchtet und bekommt in einer stürmischen Nacht eine Tochter, die mit einer Glückshaube geboren wird. In der österreichischen Provinz wird derweil erbittert um die Vorherrschaft in der Fußgängerzone gekämpft, in einer Schweizer Metropole mit Ameisen und Heuschrecken gegen die Sehnsucht angekocht. Und auf einer Insel in Form eines Hirschkäfers sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt nach seinem Ehering, während ein skurriler Schlagerstar die Frau wiederfindet, die er vor vierzig Jahren verlor.

»Makarionissi ist eine kühne Helden- und Herzensbrechergeschichte von grenzüberschreitender Beschaffenheit.«
ORF - erLesen

»Das Buch ist ein imposantes Familienepos. Und würde es nicht in der krisengeplagten Gegenwart enden, könnte man fast sagen: » Makarionissi « liest sich wie ein Klassiker; [...]«
NEON

»Makarionissi ist kunterbunt, herzzerreißend und ehrlich gesagt ganz wunderbar. [...] Wahnsinnig süffig. [...] Ein weises Buch, ein kluges Buch, ohne Lehrmeinung.«
Deutschlandradio - Büchermarkt

»Mit ihrem unnachahmlich charmanten Stil macht die Autorin dieses Epos über Menschen auf der schwierigem Suche nach dem Lebensglück zu einem wirklich schönen Lesevergnügen.«
Hessischer Rundfunk

»Der Schriftstellerin Vea Kaiser ist ein großer literarischer Wurf gelungen [...] Wie nur wenigen gelingt Kaiser der Spagat zwischen Literarizität und Unterhaltung.«
Falter

Roman
Kiepenheuer & Witsch
496 Seiten, Taschenbuch
ISBN: 978-3-462-04603-8

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Blasmusikpop

oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

Gegen die Engstirnigkeit und den unreflektierten Traditionssinn der Bewohner des abgeschiedenen alpenländischen Bergdorfes St. Peter am Anger hegt Johannes A. Irrwein – geschult an seinem Großvater, dem Bandwurmforscher Johannes Gerlitzen – seit frühester Kindheit eine starke Abneigung. Bildungshungrig und aufgeweckt wie er ist, sehnt er sich nach jener aufgeklärten, zivilisierten Welt, die er hinter den Alpenmassiven vermutet. Als der Musterschüler jedoch unerwartet durch die Matura fällt, beginnt er, sich mit seinem Dorf auseinanderzusetzen. Seinem Lieblingsautor Herodot nacheifernd macht er sich daran, die Chroniken seines Dorfes zu verfassen – und verursacht dabei ungewollt das größte Ereignis in der Geschichte St. Peters, das das Bergdorf auf immer verändern wird. Ein 14,8 Meter langer Fischbandwurm, eine Seifenkiste mit Kurs auf den Mond, ein ungeahnt attraktiver Mönch im Jaguar, ein fallender Engel, eine schwangere Dorfprinzessin, eine altphilologische Geheimgesellschaft, eine nordic-walkende Mütterrunde, ein Jungfußballer mit dem Herz am rechten Fleck, eine sinistre Verschwörung der Dorfältesten sowie jede Menge poppige Blasmusik gehören zum unvergesslichen Mikrokosmos dieses Romans, der durch seine Hingabe an leuchtende Details und skurrile Begebenheiten, durch seinen erzählerischen Furor und seine Vielstimmigkeit besticht. Ein wagemutiges, herausragendes Debüt. Blasmusikpop wird Sie verzaubern.

»Eines der schwindelerregendsten Debüts dieser Saison«
Denis Scheck

»Wer John Irving mag, mag auch Vea Kaiser.«
Sat1 Frühstücksfernsehen

»Ihr Debüt ist ein furchtlos und frisch erzähltes Dorfepos.«
Die ZEIT

»Der Auftakt ist Vea Kaiser gut gelungen. Die Handlung von Blasmusikpop schwankt gut motiviert zwischen Satire und Groteske.«
Süddeutsche Zeitung

»Der Blasmusikpop ist Bildungs-, Familien-, Coming-of-Age-Roman.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Weitere (ausgewählte) Texte


Kurzgeschichten

  • Segel auf Butterfly. In: 17. open mike – die Texte der Finalisten. Allitera, 2009.
  • Die guten der Jahre. In: Weinwandern. Edition Aramo, 2013.
  • Doktors Spielchen. In: Vice, 2013.
  • Helden von heute. In: Servus-Magazin, 2013.
  • Das Königreich der Bora oder Rovinsko Ludilo. In: Heißer Sommer. Diogenes, 2015.

Reportagen

  • Zweihundert Prozent Bio. Reportagen, Zürich 2013. Nochmals veröffentlicht auf ZEIT ONLINE
  • Meister der Zahlen. Reportagen, Zürich 2014. Nochmals veröffentlicht auf SPIEGEL ONLINE

Theater

Essays

  • Mein Leben als Kücken. In: Literarischer Monat / Schweizer Monat, 2013.
  • Das unerreichbare Ufer. In: Frankfurter Rundschau, 2014.

Kolumne

  • Veas Kolumne fabelhafteWELT gibt's hier online zum Nachlesen: Freizeit